c't 8/00
Diese sehr einfache Schaltung gaukelt beiden Modems eine Amtsleitung vor; die Schleifenspannung wird durch ein 24-V-Netzteil (Polarität ist egal) eingespeist. Bei ‘abgenommenem Hörer’ (realisiert durch die 470-[OMEGA]-Widerstände an beiden Enden) fließt ein Strom mit rund 17 mA durch die Leitung, was ungefähr den ‘amtlichen’ Verhältnissen entspricht. Weil 24-V-Netzteile nicht unbedingt handelsüblich sind, kann man auch zwei 12-V-Netzteile in Reihe schalten. Mehr als 100 mA brauchen sie nicht liefern zu können, aber stabilisiert und brummfrei sollten sie sein.
Eine andere, aber wesentlich teurere Lösung besteht natürlich im Anschluss eines USB-Seriell-Adapters (für rund 200 Mark zum Beispiel von der Firma Keyspan oder New Motion erhältlich) - denn darüber lässt sich auch eine Nullmodemverbindung herstellen (siehe ‘Gute Verbindung’, c't 4/96, Seite 376). (se)
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