Wenn der PC mit einem Mal laufend Bluescreens ausspuckt, muss nicht immer fehlerhafte Software die Ursache sein. Bei der ‘Schreibmaschine’ eines Redakteurs fiel aufgrund von Alterung und möglicherweise frühsommerbedingter Überhitzung ein Elektrolytkondensator aus. In der Folge davon sank VIO auf dem Sockel-7-Mainboard unter drei Volt ab, wodurch die Datenübertragung zwischen CPU und Peripherie nicht mehr sicher funktionierte. Einigermaßen erfahrene Elektronikbastler können solchen Fehlern unter anderem mit Kältespray auf die Schliche kommen: Im noch aufgebauten und laufenden PC im Bereich der Schaltregler generös appliziert, brachte es VIO kurzzeitig wieder in eine einigermaßen richtige Region, sodass die Schadensursache schnell eingegrenzt war.
Die anschließende visuelle Inspektion des Mainboards offenbarte das Wärmeopfer. Nach Austausch des defekten Bauteils funktioniert der PC wieder einwandfrei, wie dieser Text beweist. (ea)