c't 14/07
Um ihn zu nutzen, kopieren Sie die Datei keyb2.com am besten in das Verzeichnis, in dem sich auch Ihre DOS-Anwendung befindet. Ebenfalls dorthin kopieren Sie die Datei C:\Windows\System32\Autoexec.nt. Die Kopie öffnen Sie mit einem Texteditor und fügen am Ende die Zeile
lh C:\amber\keyb2.com
ein. Die Pfadangabe (C:\amber) müssen Sie gegebenenfalls an die Verhältnisse auf Ihrem Rechner anpassen. Achtung: In der DOS-Welt gibt es nur 8.3-Datei- und -Ordnernamen. Wenn Ihr Programm also etwa unter „C:\Program Files\Amber“ liegt, lautet der Pfad für DOS „C:\progra~1\amber“. Die Zuordnung von kurzen zu langen Namen liefert der Kommandozeilenbefehl dir /x.
Damit Ihr Programm die ergänzte autoexec-Datei benutzt, öffnen Sie (per Rechtsklick im Explorer) die Eigenschaften der dazugehörigen .exe-Datei, wechseln auf die Registerkarte „Programm“, klicken unten auf „Erweitert“ und tragen hinter „Autoexec-Dateiname“ die bearbeitete Datei ein.
Im Prinzip können Sie keyb2.com auch ins Windows-Verzeichnis kopieren und die originale autoexec.nt wie beschrieben anpassen. Dann gilt die deutsche Tastaturbelegung für alle 16-Bit-Programme auf dem Rechner. Allerdings mag ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass das in jedem Fall nebenwirkungsfrei bleibt.
(hos)
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