Praxis & Tipps | FAQ

Gerald Himmelein

c’t helper 2.0

Antworten auf die häufigsten Fragen

Alte Downloads löschen

Was bewirkt die Option „Alte Downloads löschen“ auf der ersten Seite des c’t Helper [1]?

Diese Option löscht veraltete Versionen der heruntergeladenen Programme aus dem unter „In welchem Ordner soll c’t Helper die Downloads speichern“ angegebenen Pfad. Ist die Option aktiv, behält c’t Helper nur die letzten beiden Versionen auf der Platte.

In der derzeitigen Fassung löscht c’t Helper die veralteten Downloads nur von der Platte, aber noch nicht vom Stick. Es empfiehlt sich daher, alle paar Wochen die drei Ordner „Analyse“, „Werkzeuge“ und „Sicherheit“ auf dem USB-Stick komplett zu löschen und c’t Helper noch mal durchlaufen zu lassen. Daraufhin befüllt c’t Helper den Stick mit den jeweils aktuellen Versionen der Hilfsprogramme.

Helper aus der Ferne

Ich pflege einen Rechner per Fernwartung. Da wären die Werkzeuge des c’t Helper praktisch, aber ein lokales Herunterladen brächte wenig. Gibt es eine Download-Liste?

Die beste Lösung besteht darin, den c’t Helper auf dem Zielrechner herunterzuladen, zu entpacken und auszuführen – der Download ist ein weniger als 1 MByte kleines ZIP-Archiv.

Markieren Sie in den Auswahlfenstern nur die Werkzeuge, die Sie aktuell brauchen und geben Sie als zweiten Pfad („In welchen Ordner soll c’t Helper die Downloads entpacken?“) ein lokales Verzeichnis auf der Festplatte des Zielrechners an, etwa „c:\tools“. Dort liegen die Werkzeuge dann einsatzfertig vor.

Dateiverwaltung aufbohren

Ich besitze eine neuere Vollversion vom SpeedCommander, die ich gern statt des vom c’t Helper installierten SpeedCommander 12 benutzen möchte. Wie richte ich den ein?

Findet c’t Helper auf dem Stick ein Verzeichnis namens „sckv“ vor, überspringt er die Installation der Spezialversion auf dem USB-Stick. Die Abkürzung steht für „SpeedCommanderKaufVersion“.

Legen Sie im Stammverzeichnis des Sticks ein Verzeichnis mit dem Namen [Laufwerk]:\sckv an und kopieren Sie Ihre Vollversion dorthin. Richten Sie SpeedCommander daraufhin zur portablen Verwendung ein, wie es die Online-Hilfe beschreibt (Kapitel „Konfiguration“, Rubrik „Anpassen“, „Installation auf einem USB-Stick“).

Sie können statt des SpeedCommander natürlich auch ein beliebiges anderes Dateiverwaltungsprogramm benutzen, das von einem USB-Stick aus läuft.

c’t Helper mobil

Ich will den c’t Helper unterwegs aktualisieren; beim ersten Durchlauf lädt er aber gleich 240 MByte herunter. Worauf kann ich verzichten?

Wenn Sie wissen, ob das Zielsystem ein Windows mit 32 Bit oder 64 Bit ist, können Sie den Microsoft Safety Scanner und das Tool zum Entfernen bösartiger Software mit der falschen Bitbreite abwählen; das spart schon über 80 MByte.

Wenn Sie sicher sind, dass der Zielrechner virenfrei ist, können Sie auf die Sicherheitswerkzeuge auch komplett verzichten. Sie machen den Löwenanteil der Downloads aus (über 200 MByte).

CCleaner zähmen

Der Artikel zum c’t Helper rät beim Einsatz des CCleaner ausdrücklich zur Vorsicht, nennt aber keine Details. Welchen Optionen kann ich trauen, welche sollte ich nicht nutzen?

Experimentieren Sie am besten an Ihrem eigenen Rechner mit den Möglichkeiten des Programms (nach einem Backup der Systempartition), bevor Sie es bei anderen einsetzen.

Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt: Entfernen Sie unter „Cleaner“ mit einem Rechtsklick auf die Karteireiter „Windows“ und „Anwendungen“ und dem Menüeintrag „Alle demarkieren“ alle bestehenden Häkchen. Wählen Sie dann in den Unterbereichen nur „Temporäre Dateien“, „Temporäre Internet-Dateien“ beziehungsweise „Internet-Cache“ aus. Das sollte fürs Erste reichen.

Bei einigen Systemen und Anwendungen kann es sich bewähren, CCleaner zusätzlich „Aufgerufene Dokumente“ säubern zu lassen – etwa, wenn darin enthaltene Pfade auf abgenabelte Netzlaufwerke oder Wechselmedien zeigen. Solche Waisen können den Anwendungsstart verlangsamen.

Von den Registry-Säuberungsoptionen des CCleaner sollte man eher Abstand nehmen – hier besteht ein hohes Risiko, neue Dinge kaputt zu machen.

Schreibschutzprobleme

Bei meinem USB-Stick funktioniert der Schreibschutzschalter nicht.

Mehrere namhafte Hersteller von Speichermedien haben hinter vorgehaltener Hand bestätigt, dass aktivierte Schreibschutzschalter die meisten Support-Anrufe und Reklamationen zur Folge hatten („Mein Stick lässt sich nicht beschreiben“). Dies sei der Hauptgrund dafür, dass kaum mehr USB-Sticks mit Schreibschutzschalter hergestellt werden.

Probieren Sie den Stick daher bitte zuerst mit beiden Schalterpositionen an mehreren USB-Anschlüssen aus, bevor Sie reklamieren. Freilich sind Hardware-Fehler nie ausgeschlossen. Mutige Naturen stemmen den Stick auf und löten die Kontakte selbst wieder zurecht.

Mehr Vielfalt zur Hilfe

Ich benötige noch andere Programme auf dem Hilfe-Stick. Können Sie diese Werkzeuge bitte auch in die Kollektion aufnehmen?

Senden Sie Wünsche für zusätzliche Anwendungen bitte an <cthelper@ct.de> oder schreiben Sie einen Beitrag im Support-Forum für den c’t Helper (siehe c’t-Link). Hauptziel des Helper soll aber bleiben, einen zugleich kompakten wie auch vielseitigen Werkzeugkasten anzubieten.

Wird ein von Ihnen benötigtes Programm eher selten aktualisiert, können Sie es auch von Hand auf den Stick kopieren – am besten in einen Ordner, der außerhalb des Einflussbereichs des c’t Helper liegt. Wenn Sie den Stick dann einmal von veralteten Versionen säubern wollen, können Sie Ihr eigenes Verzeichnis aussparen. (ghi)

Literatur
  1. [1] Stefan Göhler, Gerald Himmelein, Werkzeugkasten zur Starthilfe, c’t Helper 2.0: Hilfestellung für Samariterdienste am PC, c’t 21/12, S. 112

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Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Alte Downloads löschen
  2. Helper aus der Ferne
  3. Dateiverwaltung aufbohren
  4. c’t Helper mobil
  5. CCleaner zähmen
  6. Schreibschutzprobleme
  7. Mehr Vielfalt zur Hilfe
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  1. Zu diesem Artikel hat die Redaktion noch folgendes zusammengestellt:

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