c't 11/03
Über die so genannten iptables kann man zumindest indirekt bestimmten Programmen die Kommunikation mit dem Internet verbieten. Iptables bieten Erweiterungen, mit denen man Filter auf die User-ID respektive Group-ID eines Prozesses setzen kann. Wenn Sie für ein Programm das Set-Group-ID-Flag setzen und es beispielsweise der Gruppe „nonet“ zuordnen, können Sie eine Regel konstruieren, die alle Pakete von Programmen dieser Gruppe blockiert. Komfortabel kann man dies allerdings nicht nennen. Außerdem funktioniert das nur wegen des „Überraschungseffekts“. Rechnet ein Programm mit solchen Filtern, könnte es selbstständig seine effektive Group-ID auf die reguläre Gruppe des Benutzers setzen. (ju)
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