c't 13/02
Jeder Lüfter arbeitet nur bei bestimmten Druckverhältnissen optimal; unter ungünstigen Umständen fördert er trotz hoher Drehzahl und lautem Betriebsgeräusch nur wenig Luft. Ein Lüfter, der unten vorne im Gehäuse sitzt und Luft einbläst, entlastet im Idealfall die Netzteillüfter, indem er den statischen Druck der Luftsäule im Gehäuse steigert. Dazu ist es auch wichtig, dass die Luft darin möglichst frei strömen kann, Flachbandkabel und Steckkarten sollten also möglichst nicht im Luftstrom liegen.
Ein absaugender Lüfter in der Rückwand befördert warme Luft vom CPU-Kühler direkt ins Freie, sodass das Netzteil kühlere Luft ansaugt und die Lüfter darin (falls geregelt) langsamer drehen können. Man sollte daher beide Möglichkeiten testen und auch mit der Förderrichtung der Lüfter in der Gehäuse-Rückwand und auf dem CPU-Kühler experimentieren. Dabei ist ein Thermometer mit langem Fühler hilfreich; manche preiswerten Digitalmultimeter bringen eine solche Messfunktion mit. (ciw)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Heft bestellen
Permalink: http://heise.de/-312658
Das aktuelle Heft ist jetzt im Handel erhältlich.
Ältere Artikel können Sie über unser Zeitschriften-Archiv bestellen.