c't 9/08
Das Manual weist darauf hin, dass dieses Gerät erst nach dem DSL-Modem eingeschaltet werden soll. Dem Vorgänger war das völlig egal. Eine neuere Firmware als die 1.1.14GR gibt es auch nicht. Da der Router weder Reset-Taster noch Netzschalter hat, muss ich nun jedes Mal kurz sein Netzteil ziehen und stecken, damit ich schnell ins Internet komme. Das muss doch auch anders gehen.[/frage]
Abhilfe fällt leicht: Stellen Sie als Leerlaufzeit 0 Minuten ein, damit der Router die Verbindung dauerhaft aufrechthält. Fehlt sie nach dem Einschalten oder reißt sie ab, dann versucht der WGR614v7 von sich aus die Wiedereinwahl aller 64 Sekunden. So sollte kurz nachdem sich das DSL-Modem synchronisiert hat, auch Ihr Internetzugang stehen. Den laufenden Betrieb beeinträchtigt diese Einstellung nicht.
Aber Vorsicht: Stellen Sie Ihren Router nur dann auf Dauerverbindung oder sehr kurze Leerlaufzeiten ein, wenn Sie eine DSL-Flatrate nutzen. Bei einem Volumentarif geringer Kapazität, also 500 MByte bis 1 GByte, sollten Sie zuvor bei Ihrem Provider sicherstellen, dass nicht jeder Einlog-Versuch auf das Datenvolumen angerechnet wird: Wer noch einen „alten“ Volumentarif etwa bei Arcor hat, den kostet jeder Verbindungsaufbau 1 MByte. Normalerweise wird der Nutzer eines solchen Tarifs also die längstmögliche Leerlaufzeit wählen; bei Einschaltproblemen greift er besser zu einer zusätzlichen Schaltsteckdose oder sieht sich nach einem anderen Router um.
Als Nutzer eines der wieder neu eingeführten DSL-Zeittarife wird man allerdings, anders als bei Volumentarifen, sehr wohl Wert darauf legen, während inaktiver Surf-Phasen die Verbindung zu unterbrechen, um Kosten zu sparen. Hier muss man sein persönliches Optimum austüfteln, denn jeder Einwahlvorgang lässt eine neue Abrechnungsminute anbrechen. (gr)
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