c't 16/04
Falls Sie einen externen Monitor als erweiterten Desktop anschließen wollen, müssen Sie dessen gewünschte Auflösung ebenso dazurechnen. Die Notebook-Grafikchips unterstützen maximal 2048 x 1536 Punkte (also 12 MByte), sodass schon eine Grafikkarte mit 32 MByte Speicher genügend Luft bietet und selbst die 16-MByte-Modelle für alle normalen Anwendungen ausreichen.
Den zusätzlichen Speicher nutzt der Grafikchip nur für 3D-Anwendungen wie Spiele und einige CAD-Programme, die dort Texturen, Vertex Buffer, Tabellen und Ähnliches speichern. Etwas ältere Spiele sind derzeit auf 32 bis 64 MByte Grafikspeicher optimiert, neuere Titel auf 64 bis 128 MByte. Ambitionierte Spieler sollten beachten, dass die modernen Grafikchips nur bei maximaler Speicherausstattung mit voller Geschwindigkeit laufen. Optimal sind beispielsweise beim ATI Mobility Radeon 9700 128 MByte, beim 9600 und 9200/9000 64 MByte.
Für DVD-Wiedergabe, DivX und Ähnliches spielt der Grafikspeicher keine Rolle. Wer sein Notebook häufig mit rechenintensiven Multimedia-Anwendungen wie Videoschnitt beschäftigt, sollte allerdings darauf achten, eines mit separatem Grafikchip zu kaufen und auf Chipsätze mit integrierter Grafik zu verzichten. (jow)
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