c't 16/08
Die Bildgrößen liegen bei 1920 x 1080 sowie bei 1440 x 1080 Pixeln; bei letzterem erfolgt bei Aufnahme und Wiedergabe eine Manipulation der Bildbreite von 16:9 auf 4:3 und umgekehrt (anamorphe Aufzeichnung). Die Videos werden dabei entweder in MPEG-2 (dem DVD-Kompressionsformat) oder in AVCHD (das wird bei Blu-ray eingesetzt) kodiert.
Hinzu kommen verschiedene Möglichkeiten, die Daten zu speichern; während HDV-Camcorder ihre Bilddaten auf DV-Band sichern, gibt es immer mehr Modelle, die eine eingebaute Festplatte als Datenspeicher nutzen. Obendrein werden Geräte mit DVD-Laufwerk (für 8-cm-Rohlinge) oder mit Slot für einen Speicherchip (SD/SDHC Card) angeboten.
Die Bearbeitung von MPEG-2-Daten lässt sich mit einem halbwegs zeitgemäßen PC bequem realisieren. Anders sieht es bei AVCHD-Material aus, für dessen Schnitt man einen sehr leistungsfähigen Computer und eigens auf dieses Kompressionsformat vorbereitete Videoschnittsoftware benötigt.
Die Wiedergabe von HD-Videos führt schließlich erst auf einem HD-tauglichen Display oder einem entsprechend ausgelegten Beamer zum erwarteten hochaufgelösten Ergebnis. Die Anschaffung eines HD-Camcorders zieht also eine ganze Reihe von Folgeinvestitionen nach sich. (uh)
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