c't 13/06
Hotplug-taugliche PCI-Boards benötigen eine pro Steckplatz abschaltbare Spannungsversorgung, denn die Karten dürfen nur im spannungslosen Zustand gesteckt werden. Das BIOS des Mainboards muss mit Hotplugging umgehen können, etwa muss es auch für nicht vorhandene Karten einen Adressbereich reservieren und Teile davon im laufenden Betrieb zuweisen können. Auch Karten-Firmware, Treiber und nicht zuletzt das Betriebssystem müssen den Kartenwechsel im laufenden Betrieb unterstützen. Von Windows schaffen dies nur die Server-Versionen.
Hotplug-PCI-Slots kommen meistens in PCI-X-Ausführung daher. Intel liefert beispielsweise vom Dual-Sockel-Xeon-Serverboard SE7520AF2 eine solche Hotplug-taugliche Variante - aber nur im 10er-Pack an OEM-Kunden. (ciw)
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