c't 11/09
Bei manchen Kühlkörpern ist die CPU-Kontaktfläche besonders uneben. Wenn ab Werk ein Wärmeleitpad darauf klebte, kann man einen solchen Kühler nach einem CPU-Wechsel nicht mit Wärmeleitpaste wiederverwenden.
Baut man den Kühler – so wie wir – wieder aus und verwendet ihn anschließend zusammen mit einem anderen Prozessor weiter, muss frisch aufgetragene Wärmeleitpaste das geschmolzene Pad ersetzen. Zwar erreicht kein Hersteller eine vollkommen glatte Kontaktfläche. Doch bei unserem Alpine 64 war der Abstand zwischen Kühlerbodenplatte und CPU-Heatspreader offensichtlich so groß, dass trotz Paste ein großer Luftspalt entstand, der den Hitzetransport entscheidend hemmte. Ein neues Wärmeleitpad mit den gleichen Abmessungen wie das vom Hersteller mitgelieferte Originalteil kann die Lücke mit etwas Glück schließen. Solche Pads gibt es für wenige Euro im Fachhandel (www.heise.de/preisvergleich/a116234.html). Die sichere Lösung ist aber, der CPU einen neuen Kühler zu spendieren.
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