c't 3/05
Wer nicht an jedem Gerät einzeln nachsehen möchte, kann die MAC-Adressen auch zentral herausfinden: Falls ein DHCP-Server aktiv ist, reicht oft ein Blick in dessen Logdatei.
Alternativ schickt man einen ICMP-Echo-Request (Ping) an alle Geräte im lokalen Netz, indem man als Ping-Ziel die Broadcast-Adresse des Netzes (beispielsweise 192.168.1.255) einsetzt, was unter Windows mit
ping -n 1 192.168.1.255
und unter Linux mit
ping -b -c 1 192.168.1.255
geht. Danach liest man den ARP-Cache mit „arp -a“ (unter Linux und Windows) aus und findet eine Liste mit den IP- und MAC-Adressen aller Geräte, die geantwortet haben.
Vor dem Eintragen der so herausgefundenen MAC-Adressen sollte man aber sicherstellen, dass es sich tatsächlich um eigene Geräte handelt und nicht um den unberechtigt eingebuchten PC eines Hackers.
Als alleinige Schutzmaßnahme zum Absichern eines WLAN-Netzes reicht ein MAC-Filter allerdings nicht aus. Auch die WEP-Verschlüsselung gilt als unsicher. Erst WPA (siehe c't 21/04, S. 214) verspricht eine höhere Sicherheit. (ea)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Heft bestellen
Permalink: http://heise.de/-317938
Das aktuelle Heft ist jetzt im Handel erhältlich.
Ältere Artikel können Sie über unser Zeitschriften-Archiv bestellen.