c't 11/06
Inzwischen existieren jedoch günstige Alternativen, um den Player über das Autoradio zum Klingen zu bringen. Die Festverkabelung ist qualitativ immer noch der Königsweg. Hierfür nutzt man bei den meisten Autoradios die Anschlüsse für einen optionalen CD-Wechsler. Nötige Adapterkabel bietet der Hersteller des Autoradios. Nachteil: Man muss das Autoradio ausbauen und Kabel verlegen.
Bei Adaptern für den Einschub in ein Kassettenautoradio sollte man auf die Justierbarkeit des Adapter-Tonkopfes achten. Liegt er nicht exakt auf der Spur des Tonkopfes des Autoradios, bleibt vom MP3-Spieler-Signal nur dumpfes Gedröhne übrig.
Neuerdings sind in Deutschland auch so genannte FM-Sender zugelassen, die das Audio-Signal eines MP3-Spielers in ein Funksignal im UKW-Band umwandeln und über einen Mini-Sender an das Autoradio übertragen. Sie sollten über eine Funkzulassung verfügen, Grauimporte mit zu hoher Sendeleistung sind nach wie vor illegal.
Die Audioqualität schwankt dabei - schließlich ist der UKW-Empfang empfindlich gegen äußere Störeinflüsse. Eine UKW-Frequenz, am Startort vielleicht noch für den privaten MP3-Broadcast frei, kann am Zielort schon wieder durch einen lokalen UKW-Sender belegt sein kann. (sha)
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