Ich habe eine 160-GByte-Festplatte in einem externen Gehäuse mit FireWire-Schnittstelle mit FAT32 formatiert. Mein PC mit Windows XP erkennt sie problemlos und speichert auch Daten darauf. Stecke ich sie an meinen Mac, passiert gar nichts. Mehrmaliges Neuformatieren hat nichts genützt. Wo liegt das Problem?
Mac OS X kann FAT32-formatierte Volumes nur bis zu einer Größe von 128 GByte mounten. Um herauszufinden, ob beim Mounten von Festplatten oder CDs Probleme auftreten, eignet sich das Programm ‘Console’ (in /Applications/Utilities/). Über ‘Protokoll öffnen ...’ im Menü ‘Ablage’ können Sie im Feld ‘Gehe zu’ den Pfad zur Protokolldatei eingeben: ‘/var/log/system.log’. Dort steht, welche Meldungen der für das Mounten zuständige Prozess ‘autodiskmount’ in das System-Log schreibt. Im Falle zu großer Festplatten steht dort erhellend ‘disk too big’.
Im Artikel ‘Großformat’ (c't 2/03, S. 170) ist beschrieben, wie man unter Windows XP eine Festplatte größer als 32 GByte formatiert, was dieses Betriebssystem von Haus aus ja nicht beherrscht. Diese Vorgehensweise lässt sich auch benutzen, um Ihre 160-GByte-Platte in Mac-OS-X-freundliche Teile zu 127 und 33 GByte zu zerlegen. (adb)