Kürzlich zog ich per Migrationsassistent mit all meinen Daten und Programmen von einem Mac mini auf meinen neuen iMac um. Die damit gelieferte Magic Mouse legte ich nach kurzer Zeit allerdings entnervt wieder weg: Sie hatte nur einmal so funktioniert, wie sie sollte. Noch am ersten Tag vergaß sie die Gesten, etwa zum Scrollen, nur die Zeigerfunktion und das Klicken gingen noch. Ich kriege sie beim besten Willen nicht reaktiviert – die passenden Funktionen im Kontrollfeld fehlen schlicht. Auf den Support-Seiten von Apple fand ich keine Lösung.
Wenn das Maus-Kontrollfeld nicht die Konfigurationsoptionen der Magic Mouse anbietet, sondern noch die etwa der Mighty Mouse, sitzt womöglich eine andere Systemerweiterung in Mac OS X quer.
In solchen Fällen muss man den Fehler einkreisen: Wenn Sie das kürzlich erst vorgestellte iMac-Modell haben, wird darauf Mac OS X 10.6.4 installiert sein. Ältere Systeme brauchen das Wireless Mouse Software Update von Apple (siehe c’t-Link). Vermutlich haben Sie auch versucht, einmal die Maus neu zu „pairen“, also im Maus-Kontrollfeld „Bluetooth-Maus konfigurieren“ zu klicken, sie dann einmal aus- und wieder einzuschalten. Bleibt, externen Einfluss zu eliminieren: Wir hatten in der Redaktion zwei Mal den Fall, dass USB Overdrive störte – welches die Rechner über die Jahre mitgeschleppt hatten. Da Sie den Migrationsassistenten erwähnen, besteht die Möglichkeit, dass Sie den Treiber ebenfalls von Ihrem Mac mini übertragen haben. Deaktivieren Sie diesen per „Uninstall“-Tool und starten Sie den Rechner neu. Der Entwickler von USB Overdrive verspricht, in einer neuen Version das Problem zu lösen.
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