c't 22/05
Dazu trägt man die USB-Identifikationsnummern des Adapters in die Datei bth.inf ein, die sich im Windows-Installationsverzeichnis in dem versteckten Ordner namens „inf“ findet, also meistens unter c:\Windows\inf\bth.inf. Diese Datei öffnet man mit einem Editor, kopiert einen der Absätze im Abschnitt „Device section“ und trägt die USB-Vendor-Identifikation (VID) sowie die Produktidentifikation PID des vorhandenen Adapters ein. USB-VID und -PID findet man im Geräte-Manager, wo der BT-Adapter als unbekanntes Gerät auftaucht.
In unseren Versuchen haben wir ein USB-Blueteooth-Dongle mit der USB-Kennung VID 0DB0/PID 1967 benutzt; die Zeilen
[MSI.NT.5.1]
MSI-ciw USB Bluetooth Device= BthUsb,
USB\Vid_0db0&Pid_1967
in der Datei bth.inf machen das Gerät Windows bekannt und verweisen auf den Treiber BthUSB.sys. Nach dem Abspeichern der .inf-Datei genügt es, im Geräte-Manager den Treiber des unbekannten Geräts aktualisieren zu lassen - Windows sollte nun automatisch alles Nötige einrichten. Im Test funktionierten Datei-Transfers per Bluetooth ebenso wie der Anschluss einer Maus.
Der Microsoft-Stack unterstützt allerdings weniger Profile als die aktuellen Stacks von Broadcom (ehemals Widcomm), IVT oder Toshiba - beispielsweise fehlt das für VoIP-Telefonate erforderliche Headset-Profil. Diese Stacks sind zwar frei verfügbar, arbeiten aber nur mit den Adaptern zusammen, für die der Adapterhersteller eine Lizenz erworben hat. Weitere Infos liefert unsere Bluetooth-Datenbank. (ciw)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Heft bestellen
Permalink: http://heise.de/-319354
Das aktuelle Heft ist jetzt im Handel erhältlich.
Ältere Artikel können Sie über unser Zeitschriften-Archiv bestellen.