c't 5/09
Selbst wenn die Vorbesitzer ihre ehemals kostbaren Statussymbole pfleglich behandelt haben: schlappe Akkus sind unvermeidbar. Käufer müssen deshalb jeweils 50 bis 80 Euro für einen neuen Energiespender einkalkulieren. Diesen aufzutreiben kostet Zeit und Nerven, denn oft sind Händler aus Hongkong die einzigen Anbieter – die Notebook-Hersteller führen keine Ersatzteile mehr.
Bei den nicht schon per LEDs beleuchteten Displays hat zudem die Hintergrundbeleuchtung an Helligkeit verloren. Die Festplatten der Gebrauchten sind meist 30 bis 60 GByte groß und lassen sich nur bis 120 GByte erweitern, weil 1,8-Zoll-Exemplare zum Einsatz kommen. Neue Netbooks liegen um 400 Euro, ab 500 Euro ist sogar UMTS an Bord, zwei Jahre Garantie gibt es in jedem Fall. Fazit: Es mag umweltfreundlicher sein, ein altes Schmuckstück wiederzubeleben, statt bequem ins Regal zu greifen. Wer aber den eigenen Geldbeutel schonen will, greift zum Netbook.
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