c't 12/08
brctl auf, das sich im Paket bridge-utils findet.Damit Opensuse eine Bridge beim Booten startet, muss unter /usr/sysconfig/network eine Datei vorhanden sein, die für die erste Netzwerk-Bridge ifcfg-br0 heißen muss. In der Datei stehen neben den üblichen Einrichtungsparametern (IP-Adresse, Netzwerkmaske, …) einige Angaben, die spezielle Bridge-Parameter festlegen – Details dazu finden sich in der Man-Page von brctl und in der Datei ifcfg.template im selben Verzeichnis. Für eine Bridge mit einer statischen und privaten IP-Adresse, die die beiden Netzwerkkarten eth0 und eth1 überbrückt, muss ifcfg-br0 Folgendes enthalten:
IPADDR=192.168.2.1
NETMASK=255.255.255.0
NETWORK=
BROADCAST=
STARTMODE=auto
USERCONTROL=no
BRIDGE='yes'
BRIDGE_PORTS='eth0 eth1'
BRIDGE_AGEINGTIME='300'
BRIDGE_FORWARDDELAY='0'
BRIDGE_HELLOTIME='2'
BRIDGE_MAXAGE='20'
BRIDGE_PATHCOSTS='19'
BRIDGE_PORTPRIORITIES=
BRIDGE_PRIORITY=
BRIDGE_STP='on'
Ist die Datei erstellt, benennt man die Einrichtungsdatei für die eigenen Netzwerkkarten (ifcfg-eth0, ifcfg-eth1) um oder verschiebt sie in ein anderes Verzeichnis. Anschließend teilt das Kommando /etc/rc.d/network restart dem Betriebssystem die neuen Einstellungen mit. Zeigt der Befehl ifconfig nun eine Schnittstelle namens br0, ist die Brücke aktiv. (rek)
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