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Anfangs versuchte man eine Differenzierung anhand der technischen Merkmale: Ein Notebook galt als funktional eingeschränkt, nur ein Laptop bot den kompletten Funktionsumfang eines PC. Ein Notebook in diesem Sinne würde heute wohl eher „Riesen-PDA“, „Tablet PC im Vor-Microsoft-Sinn“, „Windows-CE-Tablet“ oder so ähnlich heißen. Manchmal musste der Erweiterungsschacht als Kriterium herhalten: Wenn ISA/EISA-Karten reinpassen, wars ein Laptop, wenn PCMCIA-Karten gehen, ists ein Notebook. Ein weiteres Kriterium sagt, dass Laptops nur tragbar waren, aber nicht notwendigerweise einen Akku benötigten - was Firmen wie Elitegroup heutzutage unter dem Namen Notebook-PC, Desknote oder Notebook-Barebone wieder aufnehmen.
Doch der Unterschied schmolz immer weiter zusammen. So schrieb der Kollege Schnurer schon 1991 zeitlos: „Tritt man einen Schritt weiter zurück, so erkennt man, dass andere Dinge möglicherweise wichtiger sind als die Klassifizierung in Notebooks oder Laptops. Letztendlich muss jeder Anwender selbst bestimmen, welches Gewicht und welche Gehäusegröße er sich zumuten will. Ob dieses Gerät dann Notebook oder Laptop heißt, interessiert bestenfalls noch die Marketingstrategen der Hersteller.“
Mittlerweile gelten beide Begriffe als Synonym, zumindest in der Praxis. Sucht man bei Google nach „Notebook Laptop“, bekommt man 1,8 Millionen Hits, von denen zumindest die ersten 150 000 Seiten (mehr konnte ich mir bisher noch nicht anschauen) Laptop und Notebook ohne Differenzierung nutzen. (jow)
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