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Möglicherweise haben Sie das Notebook nicht komplett ausgeschaltet, sondern es nur in den Standby-Betrieb versetzt. Dabei sind Prozessor oder Speicher (je nach genauer Standby-Art) noch mit Strom versorgt. Unter Windows XP legen Sie in den Energieeinstellungen fest, ob das Notebook beim Schließen des Deckels und beim Drücken des Ausschalters komplett herunterfährt oder in den Standby-Modus wechselt.
Schauen Sie auch im Gerätemanager von Windows und im BIOS-Setup, ob „Wakeup“-Funktionen aktiviert sind. Wenn das Notebook sich per Tastatur, USB-Gerät, LAN oder WLAN wecken können lassen soll, bleiben die jeweiligen Komponenten bei ausgeschaltetem Notebook zumindest teilweise eingeschaltet und belasten den Akku. Einige Notebooks benötigen möglicherweise für andere interne Überwachungsfunktionen wie das Einschalten per Fernbedienung etwas Strom. Schon eine konstante Belastung von lediglich 200 mW saugt einen Standardakku mit 65 Wh in zwei Wochen leer.
Weiterhin können angeschlossene USB-Geräte für den Ladungsverlust verantwortlich sein. Einige wenige Notebooks versorgen die USB-Buchsen auch nach dem Ausschalten mit Strom. Zu erkennen ist das beispielsweise daran, dass bei ausgeschaltetem Notebook USB-Lampen (wie das Kensington FlyLight) oder einige optische Mäuse beim Bewegen leuchten. Die einzige Abhilfe ist, diese USB-Geräte abzuziehen.
Erst wenn Sie diese Möglichkeiten ausschließen können, sollten Sie von einem Defekt des Notebooks oder Akkus ausgehen. (jow)
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