Man liest immer wieder, dass Office-Dokumente auch scheinbar gelöschte Informationen und andere versteckte Daten enthalten. Was kann ich tun, um derlei aus meinen Word- und Excel-Dateien herauszuhalten?
Wer Inhalte etwa zur Weiterbearbeitung durch den Empfänger in einem nativen Dateiformat von MS Office oder Wordperfect Office aus der Hand geben muss, sollte zunächst die Einstellungen seiner Software daraufhin abklopfen, welche versteckten Daten gespeichert werden. Welche Metadaten sich im Output von Microsoft Word, Excel, Powerpoint, Corel Wordperfect oder Adobe Acrobat verstecken können, erklärt die englischsprachige Website Metadatarisk.org. Dort finden Sie auch ausführliche Anleitungen, wie sich die daraus entstehenden Leckstellen in Microsoft Office durch geeignete Sicherheitseinstellungen und Arbeitsgewohnheiten stopfen lassen, sowie das Gratis-Windows-Progrämmchen Metafind, das eine Website nach versteckten Metadaten in Office-Dateien durchsucht.
Microsoft hat für Benutzer seiner Office-Suite das ebenfalls kostenlose Werkzeug rhdtool.exe (Remove Hidden Data) herausgebracht, welches etwa in DOC-, XLS- und PPT-Dateien aus Office XP die Daten zum Nachverfolgen von Änderungen endgültig löscht.
Ein ähnliches Programm offeriert der Hersteller Payne Consulting unter dem Namen „Metadata Assistant for Word, Excel and PowerPoint“. Dessen kostenlose Demoversion kann die unerwünschten Daten zwar nicht löschen, aber immerhin anzeigen. (hps)