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Überdies hält das Mainboard-BIOS (DMI-) Informationen über die Slots und deren Beschaltung vor, die BIOS und Betriebssystem zur Ressourcenverteilung nutzen. Wenn man einen Slot per Riser-Karte mit mehreren PCI-Bausteinen bestückt, stimmen diese Informationen nicht mehr, wodurch Ressourcenkonflikte auftreten können.
Deshalb haben viele Mainboards, die für den Betrieb mit Riser-Karten ausgelegt sind, an einem bestimmten PCI-Steckplatz eine weitere Buchse mit den nötigen Signalen. Es gibt auch Riser-Karten, die über einen oder mehrere zusätzliche Stecker die Signale benachbarter Slots anzapfen - damit allerdings lassen sich zwar mechanische Probleme lösen, aber nicht die Zahl der PCI-Slots steigern. Solche Karten bietet beispielsweise die Firma Clickkoncepts (www.isp-proshop.de) an.
So genannte „aktive“ Riser-Karten sollen auch in gewöhnlichen Mainboards funktionieren. Die einfacheren Modelle (mit Spezial-Chips wie dem Attansic AT123S, www.attansic.com.tw) stellen mehrere REQ#/GNT#-Signale bereit. Andere Riser-Karten tragen eine eigene PCI-PCI-Bridge, die einen Sub-Bus anbindet. Beide Verfahren haben ihre Tücken, denn nicht jedes Mainboard-BIOS kommt mit diesen Tricks zurecht. Beispielsweise stimmen die DMI-Informationen des Mainboards nicht mehr, sodass manche Betriebssysteme die Ressourcen nicht richtig zuordnen können, was zu einer Reihe von Störungen führt. (ciw)
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