c't 21/04
Falls das Kind bereits in den Brunnen gefallen und kein BIOS-Update erhältlich ist, beschreibt Microsofts Knowledge Base zwei mögliche Wege zur Wiederbelebung des Rechners, der dann von sich aus auch im abgesicherten Modus nicht mehr startet. Glück im Unglück haben Sie, wenn sich noch eine zweite, lauffähige Windows-XP-Installation auf dem gleichen Rechner befindet - deren Einrichtung ohnehin empfehlenswert ist. Von dort aus öffnet man das Systemverzeichnis der verunglückten Installation und benennt die Datei „update.sys“ im Ordner „Windows\system32\drivers“ um, beispielsweise in „update.sp2“. Anschließend soll sich die havarierte Installation mit dem Service Pack 2 wieder starten lassen. Dann soll man den Dateinamen von „update.sp2“ wiederherstellen und zuletzt das System nochmals neu starten.
Ohne Zweit-Installation von Windows XP kann man die Wiederherstellungskonsole starten, die Microsoft mit der Installations-CD von Windows XP liefert. Besitzer einer Recovery-Version des Betriebssystems können auf einen Satz Setup-Startdisketten zurückgreifen, die sich mit einem Hilfsprogramm erzeugen lassen, das auf der Microsoft-Webseite zu bekommen ist. Wer im Vorfeld der Installation diese Zeilen liest, kann einen Patch für die deutsche XP-Version bei Microsoft herunterladen. Die erwähnte Software finden Sie über den Soft-Link. (ciw)
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