c't 11/08
Wenn die externe Platte mit NTFS formatiert ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie nach der Korrektur der Dateisystemfehler wieder normal benutzbar ist und die zuvor gespeicherten Daten unversehrt sind. Die Daten aus dem gescheiterten Transfer sind aber vermutlich verloren und müssen erneut kopiert werden. Bei FAT-formatierten Disks können auch schon mal bleibende Probleme bei einem Teil der ursprünglichen Daten auftreten.
Wichtig: Während die ersten drei Phasen der Datenträgerüberprüfung in wenigen Minuten absolviert sind, können die Phasen 4 und 5 bei einer 500-GByte-Platte jede locker ein bis zwei Stunden dauern – leider weist Windows darauf in keinster Weise hin. Beim Betrieb einer externen Platte, bei der sich gerade die USB-Verbindung als wacklig gezeigt hat, kann sich das aber als höchst fatal erweisen. Wenn der Grund für das Fehlverhalten nicht offensichtlich ist (abgerutschtes oder defektes USB-Kabel) und Sie folglich von Defekten an der USB-Elektronik im PC oder im Laufwerk ausgehen müssen, dann sollten Sie die Platte vor einem ausgiebigen chkdsk aus dem externen Gehäuse entnehmen und über eine interne PC-Verbindung anschließen. Andernfalls ist nicht auszuschließen, dass ein Ausfall während der Neuorganisation der Platte den Schlamassel so weit verschlimmert, dass eine saubere Wiederherstellung scheitert. (gr)
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