c't 24/02
Wenn sich dieses Phänomen nur bei Programmen beobachten lässt, die in einem anderen als dem gerade aktuellen Verzeichnis liegen, kann auch die Umgebungsvariable PATHEXT schuld sein: Sie enthält normalerweise mit ‘.COM;.EXE;.BAT;.CMD’ die Dateiendungen, mit denen Windows über die Umgebungsvariable PATH nach einem Programm sucht, wenn es im aktuellen Verzeichnis nicht zu finden ist. Ändern beziehungsweise neu anlegen können Sie diese Variable auf dem Register ‘Umgebung’ des Dialogs ‘System’ aus der Systemsteuerung, bei Windows 2000 und XP über die Schaltfläche ‘Umgebungsvariablen’ auf dem Register ‘Erweitert’ desselben Dialogs. Damit alle Benutzer etwas davon haben, sollten Sie PATHEXT als Systemvariable anlegen.
Übrigens kann man an beiden Stellen auch weitere Endungen hinzufügen, etwa .vbs oder .pl für Windows-Script-Host- beziehungsweise Perl-Dateien, wenn man solche Skripte häufig von der Kommandozeile aus benutzt. Damit das funktioniert, muss man zuvor diese Dateitypen über das Dialogfeld ‘Extras - Ordneroptionen’ im Windows Explorer standardmäßig mit dem dazugehörigen Interpreter verbinden, also dafür sorgen, dass solche Dateien per Doppelklick ausgeführt und nicht etwa in einem Editor geöffnet werden. (hos)
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