c't 3/03
Der Grund für den eingehenden Datenverkehr hängt oft mit einem dummen Zufall zusammen. Es kann sein, dass Sie bei der Einwahl die IP-Adresse zugewiesen bekommen haben, die zuvor ein Teilnehmer einer Peer-to-Peer-Tauschbörse, der auch Ihren Provider nutzt, erhalten hat. Das P2P-Netz hat aber noch gar nicht gemerkt, dass es unter dieser IP-Adresse nichts mehr zu Tauschen gibt. Tauschwillige versuchen deshalb trotzdem, zu ermitteln, was Sie zum Tauschen anbieten. Eine genaue Beschreibung des Phänomens und wie man einen Linux-Router resistent dagegen macht, finden Sie im Artikel ‘Gut aufgelegt’ (c't 2/03, S. 184).
Wenn die Firewall des Routers entsprechend eingestellt ist, tauchen die Zugriffsversuche als Angriffe in der Log-Datei auf. Beim Tauschnetzwerk ‘eDonkey’, das dieses Problem mit Abstand am häufigsten verursacht, etwa gehen die ankommenden Daten an den Port 4662. (je/adb)
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