c't 12/07
Um die Nachfrage loszuwerden, gibt es mehrere Möglichkeiten: Die einfachste besteht darin, die Option „Vor dem Öffnen dieser Datei immer bestätigen“ auf dem Abfragedialog selbst auszuschalten, wenn er zum ersten Mal auftaucht und Sie sich sicher sind, dass das Programm aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt. Dasselbe erreichen Sie, indem Sie im Windows-Explorer per Rechtsklick die Eigenschaften der Datei aufrufen und auf dem Reiter Allgemein die Schaltfläche „Zulassen“ anklicken, die neben „Die Datei stammt von einem anderen Computer. Der Zugriff wurde aus Sicherheitsgründen eventuell geblockt.“ erscheint.
Die (nicht empfehlenswerte) Holzhammermethode, um diese Warnungen generell auszuschalten und in Kauf zu nehmen, dass sich möglicherweise bösartige Software ohne Ihr Wissen auf dem Rechner breit macht, besteht darin, die Prüfung insgesamt abzuschalten. Dazu öffnen Sie die Internetoptionen, wechseln zum Reiter Sicherheit, wählen oben die Zone Internet und klicken auf „Stufe anpassen“. Die gesuchte Option heißt „Anwendungen und unsichere Daten starten/Aktivieren (nicht sicher)“ und findet sich unter „Verschiedenes“.
Der Internet Explorer speichert die Zoneninformationen übrigens in einem sogenannten Alternate Data Stream (ADS) des Dateisystems NTFS - das ist quasi eine weitere Datei neben der Datei. Um herauszufinden, welche Dateien auf Ihrer Festplatte einen ADS enthalten, können Sie zum Beispiel das Programm „Streams“ von Mark Russinovich oder die Explorer-Erweiterung verwenden, die wir in c't 12/06 auf Seite 234 vorgestellt haben (beide Downloads siehe Soft-Link). Mit Ersterem kann man auch ADS löschen, was ganz praktisch ist, wenn man auf einen Rutsch ein ganzes Download-Verzeichnis von den Zonen-Informationen befreien will.
(hos)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Heft bestellen
Permalink: http://heise.de/-322360
Das aktuelle Heft ist jetzt im Handel erhältlich.
Ältere Artikel können Sie über unser Zeitschriften-Archiv bestellen.