c't 6/09
Statische Route hintricksen
sudo route add -net 10.11.12 192.168.0.10
Und so lässt sich diese Route löschen:
sudo route delete -net 10.11.12 192.168.0.10
Man kann die Route auf verschiedene Arten nach jedem Systemstart neu setzen lassen, beispielsweise über einen LaunchDaemon. Die wenigen Zeilen kann man in einem Editor wie pico im Terminal eingeben (Administratorrechte erforderlich):
sudo pico /Library/LaunchDaemons/staticRoute-VPN.plist
Die Datei sollte so aussehen:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN"
"http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
<plist version="1.0">
<dict>
<key>Label</key>
<string>StaticRoute-VPN</string>
<key>ProgramArguments</key>
<array>
<string>route</string>
<string>add</string>
<string>-net</string>
<string>10.11.12</string>
<string>192.168.0.10</string>
</array>
<key>RunAtLoad</key>
<true/>
</dict>
</plist>
Die Datei speichert man mit CTRL-X und Y. Die wichtigen Parameter sind der über fünf Zeilen verteilte Kommandozeilenbefehl sowie der Schlüssel RunAtLoad, der festlegt, dass der Daemon nur einmal während des Starts aufgerufen wird. Um ihn auszuprobieren, gibt man diesen Befehl ein:
sudo launchctl load \
/Library/LaunchDaemons/staticRoute-VPN.plist
Wenn er die Route korrekt setzt, legt man mit der Option -w fest, dass der Daemon bei jedem Start geladen wird:
sudo launchctl load -w \
/Library/LaunchDaemons/staticRoute-VPN.plist
Und mit diesem Befehl
sudo launchctl unload -w \
/Library/LaunchDaemons/staticRoute-VPN.plist
schaltet man ihn ab. Auf Windows-Rechnern sieht der Befehl so aus:
route add 10.11.12.0 mask 255.255.255.0 192.168.0.10
Mit dem Schalter -p vor dem add lässt sich die Route „persistent“ eintragen, sodass sie auch nach dem nächsten Booten noch da ist. Wenn man übers VPN auf LAN-Stationen wie DVB-Receiver oder Überwachungskameras zugreifen will, aber mangels Konfigurierbarkeit keine feste Route hinzufügen kann, muss man doch zu einem anderen Router greifen.



