Staub tötet Notebook

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Der Lüfter meines Notebooks scheint immer lauter zu werden – muss ich mir Sorgen machen?

Möglicherweise, aber das lässt sich nicht allgemein sagen. Grundsätzlich ist klar, dass ein Mobilrechner mit Lüfterkühlung ausfallen oder seine Leistung drosseln kann, wenn er die Abwärme von Hauptprozessor, Grafikchip, RAM und Festplatte nicht schnell genug loswird. Je nach Nutzungsweise und -umgebung lagern sich Schmutz und Staub auf dem Lüfter und in den oftmals sehr feinen Lamellen von Kühlkörpern ab. Zigarettenrauch beschleunigt diesen Vorgang stark und auf der Couch oder im Bett fliegen mehr Flusen herum als auf dem Büroschreibtisch. Es lässt sich also kaum einschätzen, ob ein Notebook-Kühler schon nach ein bis zwei oder erst nach vier Jahren so stark verstopft ist, dass eine Reinigung nötig wird. Ist die Lüfterdrehzahl aber im Lauf der Zeit deutlich angestiegen, also das Lüftergeräusch lauter geworden oder seine Tonhöhe gestiegen, ohne dass die Belastung von CPU und Grafikchip durch Software zugenommen hat, verspricht eine Reinigung der Kühlung Abhilfe – Hinweise dazu liefert der nachstehende Hotline-Tipp.

Je nach Drehzahl, Laufzeit und Qualität des Lüfters können aber auch an diesem selbst Schäden auftreten. Verschleiß des Lagers oder des Rotors kann wiederum störende, oft schleifende Geräusche verursachen. In solchen Fällen bringt eine bloße Reinigung keinen Erfolg – nötig ist oft ein Austausch des Lüfters. Wer das selbst erledigen möchte, gefährdet Gewährleistung oder Garantie: Dieser Eingriff verlangt bei vielen Notebooks einige Erfahrung. Es ist auch manchmal schwierig, überhaupt passende Ersatzteile zu finden. Im Zweifel wendet man sich besser an den Händler, den Hersteller oder eine freie Werkstatt. (ciw)

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