c't 15/11
\efi\microsoft\boot zwar (U)EFI-Bootloader, doch stammen die eben von der DVD und können ausschließlich optische Laufwerke booten. Außerdem fehlt der zum UEFI-Start nötige Bootloader für den jeweiligen CPU-Typ (hier: x64), der im Unterverzeichnis \efi\boot liegen muss – die Bootloader für DVDs kommen dank eines Tricks ohne aus (s. c’t 11/09, S. 180).
Windows\Boot\Efi nach der Datei bootmgfw.efi. Diese kopieren Sie auf den Stick in den Ordner \efi\boot und benennen sie um in bootx64.efi – fertig. UEFI-Firmware unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinbuchstaben.bootmgfw.efi lässt sich auch von einer x64-Windows-7-DVD extrahieren: Sie steckt im 2,7 GByte großen Archiv Install.wim im Unterverzeichnis \sources. Das Archiv lässt sich beispielsweise mit dem kostenlosen Packprogramm 7-Zip öffnen. Die gesuchte Datei liegt dann im Unterverzeichnis „1“ des Archivs, nämlich unter \sources\install.wim\1\Windows\Boot\EFI\.diskpart ein. Zeigt der anschließende Befehl list disk durch ein Sternchensymbol in der Spalte „GPT“, dass das Setup der Platte mit der Systempartition eine GUID Partition Table verpasst hat, läuft das Setup-Programm höchstwahrscheinlich im UEFI-Modus: Nur dann kann Windows von einer GPT-Platte booten.
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