c't 15/06
Zwei Alternativen bietet beispielsweise Hacker Datentechnik an: Adapter zum Betrieb einer PC Card per USB und ein USB-UMTS-Modem. Die Adapter für 16-Bit- (U111, 116 Euro) und 32-Bit-Karten (U132, 184 Euro) unterstützen keine beliebigen PC Cards, sondern erfordern spezifische Treiber für jedes Modell - ausführliche Kompatibilitätslisten stehen auf www.hacker-datentechnik.de bereit. Das USB-UMTS-Modem 3G+ des slowenischen Herstellers Zadako kostet etwa 350 Euro, ist allerdings unterwegs kaum einsetzbar, weil es ein separates Netzteil erfordert.
Eine praktikablere Lösung ist es, ein Handy als UMTS-Modem zu nutzen. Per USB-Kabel funktioniert das gut, per Bluetooth nur eingeschränkt: Eine schnelle HSDPA-Verbindung (1,8 MBit/s) lässt sich mit Bluetooth 1.1 (netto etwa 723 kBit/s) nicht ausreizen, erst die EDR-Erweiterung von 2.0 (ca. 2,1 MBit/s netto) wäre schnell genug, wird jedoch derzeit von keinem Handy unterstützt.
Wer noch vor der Kaufentscheidung für ein Notebook steht, kann sich zudem bei den Modellen mit integriertem UMTS/HSDPA-Modem umschauen, wie sie Acer, Dell und Lenovo seit Anfang Juni anbieten (siehe c't 14/06, S. 38) - oder bei den Modellen mit zusätzlichem (oder ausschließlichem) PC-Card/CardBus-Schacht. (jow)
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