c't 7/03
Speichern Sie Ihre bearbeiteten Filme im Videoschnittprogramm im DV-AVI-Format ab. Mit TMPGEnc komprimieren Sie diese dann in MPEG-1 oder MPEG-2. Nutzen Sie dabei die voreingestellten Modi. Die Qualität von MPEG-2-Strömen können Sie noch zusätzlich verbessern, indem Sie die Optionen variable Bitrate und 2-Pass-Encoding wählen. Dabei kodiert der Encoder Ihren Film zweimal hintereinander. Im ersten Durchlauf ermittelt er die kritischen, bewegungsreichen Sequenzen und kodiert diese im zweiten Durchlauf mit einer höheren Bitrate, sodass Blockartefakte weitestgehend vermieden werden.
Noch ein Tipp für DV-Aufnahmen: Verwenden Sie möglichst ein Stativ, sie erleichtern dem Encoder so die Arbeit und erhalten qualitativ bessere MPEG-Dateien. Die fertigen MPEG-Dateien brennen Sie dann mit WinONCD, Nero Burning Rom oder dem kostenlosen VCDEasy (www.vcdeasy.org) auf CD. Ein Import der MPEG-Datei mit einem Videoschnittprogramm ist zwar auch möglich, spätestens vor dem Brennen würde es den bereits als MPEG vorliegenden Film in der Regel jedoch erneut kodieren. Mehr zum Thema ‘(S)VCDs optimieren’ finden Sie in c't 24/02 auf Seite 196. (hod)
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