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Je nachdem, ob die Verfälschungen an einer horizontalen oder vertikalen Linie auftauchen, spricht man von vertikalem beziehungsweise horizontalem Konvergenzfehler. Abweichungen von 0,1 mm sind für das bloße Auge kaum sichtbar. Fehler oberhalb von 0,2 mm hingegen lassen die Schrift in einer Textverarbeitung unscharf erscheinen.
Konvergenzfehler, die gleichmäßig über den gesamten Bildschirm verbreitet sind, lassen sich durch Konvergenzjustagen beheben, die sich unter Zuhilfenahme so genannter Konvergenztestbilder durchführen lassen. Hier eignet sich besonders ein magentafarbenes Raster, wie es das Monitortestprogramm ctscreen bereitstellt. Die Konvergenz ist gut eingestellt, wenn das Raster überall gleichmäßig magentafarben ist. Besitzt es einen Farbsaum, muss man so weit nachjustieren, bis der Farbsaum verschwindet.
Oftmals treten Konvergenzfehler jedoch nur lokal - verstärkt an den Rändern oder in den Ecken des Bildschirms - auf. Dann hilft auch eine Konvergenzjustage nur wenig, da sich eine solche Funktion fast immer auf den gesamten Bildschirm auswirkt; behebt man den lokalen Fehler, verschlechtert sich die Konvergenz für den gesamten restlichen Bildschirm.
Im Unterschied zur Konvergenz führt auch ein schlecht eingestellter Fokus zu einem unscharfen Schriftbild. Jedoch kommt diese Unschärfe anders zu Stande. Der Fokus der drei Elektronenstrahlen wird normalerweise so eingestellt, dass jeder Strahl möglichst nur ein Loch der Lochmaske beleuchtet und so nur wenig auf benachbarte Phosphorpixel überstrahlt. Eine Justagemöglichkeit für den Fokus bieten nur die wenigsten Monitore. (pen)
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