c't 6/08
Der Fernseher rechnet TV-Auflösungen wie PAL (720 x 576, 4:3-Format) auf seine 1024 x 768 Pixel um und sollte diese Umrechnung auch für die HDTV-Auflösungen 1280 x 720 (720p, 16:9) und 1920 x 1080 (1080i, 16:9) beherrschen. Mit einer PC-Auflösung wie XGA, also 1024 x 768 Bildpunkte, kann er dagegen wenig anfangen – es ist ja schließlich ein Fernseher –, auch wenn dies seiner physikalischen Pixelanzahl entspricht.
Ein möglicher Ausweg, der aber nicht bei jedem Display zum Erfolg führt: Stellen Sie in der Grafikkarte ein Breitformat wie 1280 x 720 Pixel als Ausgabeauflösung ein. Diese sollte der Fernseher dann seitengetreu umrechnen, wobei es allerdings passieren kann, dass er etwas am Rand abschneidet (Overscan). Vielleicht lässt sich dieser Overscan im Displaymenü abstellen. Alternativ können einige Grafikkarten auch einen Rand zum eigentlichen Bild hinzurechnen, den das Display dann mit seinem Overscan wieder abschneiden darf. (uk)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Heft bestellen
Permalink: http://heise.de/-323770
Das aktuelle Heft ist jetzt im Handel erhältlich.
Ältere Artikel können Sie über unser Zeitschriften-Archiv bestellen.