c't 24/05
Virenscanner lösen gelegentlich einen Fehlalarm aus, wenn ein ihnen bekanntes Muster in einer harmlosen Datei vorkommt. Im Zweifel lässt man die verdächtige Datei von einem anderen Scanner untersuchen oder nutzt einen Virenscanner mit zwei Engines - die aktuellen Updates sollte man natürlich vorher herunterladen. Vor dem Umgang mit verdächtigen ausführbaren Dateien sollte man sie unbedingt umbenennen - beispielsweise in .ex1 -, um ein versehentliches Starten zu verhindern.
Zusätzlich kann man die Datei zu einem Internet-Dienst wie Virustotal hochladen. Dort wird sie innerhalb einiger Minuten von mehreren Virenscannern geprüft, das Ergebnis erhält man sofort. Falls nur einer oder zwei Scanner anschlagen, kann man in aller Regel von einem Fehlalarm ausgehen.
Wenn man weitere Zweifel hat, nutzt man die Software noch nicht, sondern wiederholt den Online-Test oder - nach einem Signatur-Update - den eigenen Test ein paar Tage später. So erkennt F-Secure diese Datei von WISO Mein Geld mit der aktuellen Signaturdatei nicht mehr als infiziert. (ju)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Heft bestellen
Permalink: http://heise.de/-319528
Das aktuelle Heft ist jetzt im Handel erhältlich.
Ältere Artikel können Sie über unser Zeitschriften-Archiv bestellen.