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Mit dem SMBus können sich PCI-Karten über einige bisher reservierte Pins von PCI- und PCI-X-Steckplätzen und auch PCI-Express-Karten verbinden. So unterstützt beispielsweise der Ethernetchip Intel 82546EB (Dual-Port Gigabit LAN) den SMBus 2.0.
Eine Anwendungsmöglichkeit besteht in der Fernüberwachung von Rechnern per SNMP (Simple Network Management Protocol) und IPMI (Intelligent Platform Management) durch den Austausch von Meldungen im Alert Standard Format ASF. Möglich wäre es prinzipiell auch, externe Festplattensysteme nach SAF-TE-Standard (SCSI Accessed Faul-Tolerant Enclosures) über einen SCSI-Hostadapter mit SMBus-Schnittstelle an ein Diagnosesystem anzubinden.
Die Kombination einer beliebigen SMBus-tauglichen Netzwerkkarte mit einem Mainboard ermöglicht aber noch keine sinnvollen Diagnosefunktionen. Dazu sind vielmehr auch spezielle BIOS-Versionen oder betriebssystemspezifische Treiber nötig. Eine höhere Stufe erreichen separate Baseboard Management Controller (BMC) im Zusammenspiel mit angepasster Diagnosesoftware (etwa Intels Server Management ISM oder der Supero Doctor von Supermicro). Außer kompletten Serversystemen beherrschen nur wenige Server-Mainboards solche aufwendigen Fernwartungsfunktionen, die meist gleich über einen integrierten Netzwerkchip (LAN-on-Motherboard, LOM) angebunden sind.
Sensordaten, die über den SMBus fließen, lassen sich auch lokal auswerten. Neben Shareware-Lösungen, etwa SiSoft Sandra oder CPU Cool (siehe Soft-Link), gibt es von vielen Mainboard-Herstellern passende Tools sowie den nicht mehr weiter entwickelten Mainboard Monitor (MBM). (ciw)
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