Wechselndes Tastaturlayout

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Beim Wechsel von einer Anwendung zu einer anderen ändert sich auf meinem neuen PC mit Windows XP häufig auch die Tastaturbelegung. Ich kann dann über die gewohnten Tasten keine Umlaute mehr eingeben und statt „Z“ bekomme ich „Y“. Die deutsche Tastaturbelegung bekomme ich nur durch Beenden und Neustarten der Anwendung zurück. Was läuft da schief?
Wahrscheinlich verstellen Sie das Tastaturlayout unabsichtlich selbst, ohne es zu bemerken. Ein deutsches Windows XP wird nämlich standardmäßig immer mit einem deutschen und einem US-englischen Tastaturlayout installiert; zum Umschalten dient die Tastenkombination aus linker Umschalt- (Shift-) und Alt-Taste – ein Kürzel, das man schnell mal versehentlich erwischt. Dass im Fall der Fälle immer nur eine Anwendung betroffen ist, liegt daran, dass Windows das Tastaturlayout für jedes Programm getrennt verwaltet und das (versehentliche) Umschalten nur für das gerade aktive Fenster gilt.

Abschalten kann man dieses Verhalten in den „Regions- und Sprachoptionen“ der Systemsteuerung: Wechseln Sie auf das Register „Sprachen“ und klicken Sie unter „Textdienste und -eingabesprachen“ auf „Details“. In dem erscheinenden Dialog drücken Sie unten unter „Einstellungen“ auf „Tastatur“, anschließend auf „Tastenkombination ändern“ und entfernen die Häkchen vor „Eingabegebietsschema wechseln“ und „Tastaturlayout wechseln“. Zwei Klicks auf „OK“ bringen Sie zurück zum Dialog „Textdienste und Eingabesprachen“. Dort können Sie das englische Tastaturlayout entfernen, wenn Sie es nicht benötigen.

Übrigens: An dieser Stelle können Sie durch einen Klick auf die Taste „Hinzufügen“ das Tastaturlayout „Deutsch (IBM)“ installieren und als Standard deklarieren. Im Unterschied zum normalen Layout „Deutsch“ – welches Sie löschen können – wirkt sich beim IBM-Layout die Feststellen-Taste nur auf Buchstaben aus, die Eingabe von Ziffern, Punkten und Kommas geht dann leichter vonstatten.

Kommentare

Anzeige