c't 17/05
rfstool autodetect
gibt eine Liste der erkannten Partitionen mit ReiserFS nebst ihren Laufwerks- und Partitionsnummern aus. Aufgepasst: Die ausgegebenen Partitionsnummern sind nicht mit den von fdisk unter Linux angezeigten identisch, wohl aber stimmt die Reihenfolge der Partitionen überein. Die Partitionsnummer kann sogar größer sein als die Zahl der auf einer Platte vorhandenen Partitionen. Mit der Option -p gibt man an, auf welche Partition sich der folgende Befehl bezieht. So zeigt
rfstool -p0.16 ls
den Inhalt von Partition 16 auf Laufwerk 0 an. Um beispielsweise die Datei /etc/rc von einer ReiserFS-Partition als rc.txt ins aktuelle Verzeichnis unter Windows zu kopieren, verwendet man
rfstool -p0.16 cp /etc/rc rc.txt
Der Aufruf von rfstool gelingt nur mit Administratorrechten.
Wem der Umgang mit der Kommandozeile zu lästig ist, der kann auf eines der grafischen Frontends zurückgreifen, zum Beispiel Yareg, das einfaches Drag & Drop zum Windows Explorer erlaubt. Es setzt allerdings das .NET-Framework von Microsoft voraus. (je)
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