So schön die kantengeglätteten Schriften des Gnome2-Desktop auch sind - im Gnome-Terminal würde ich doch eine kleine, scharfe Terminalschrift bevorzugen, damit das Terminalfenster nicht den ganzen Desktop belegt. Leider bietet mir die Font-Einstellung als Schriften mit fester Laufweite lediglich Monospace und Courier an, die beide bei kleinen Schriftgrößen sehr schlecht aussehen. Überhaupt tauchen die meisten installierten X11-Schriften in der Gnome2-Fontauswahl nicht auf. Was ist da verkehrt?
Unter Red Hat verwendet der Gnome2-Desktop seine eigenen Schriften. Wollen Sie systemweit X11-Schriften hinzufügen, legen Sie als root im Verzeichnis /usr/share/fonts/ ein Unterverzeichnis (zum Beispiel ‘myfonts’) an und kopieren die gewünschten X11-Schriften hinein. Für eine Auswahl an brauchbaren Terminalschriften unterschiedlicher Größe benötigen Sie beispielsweise die Dateien [6-9]x1* in /usr/X11R6/lib/X11/fonts/misc/. Anschließend müssen Sie diese Dateien noch mit
gunzip /usr/share/fonts/myfonts/*.gz entpacken. Nach Aufruf von
fc-cache /usr/share/fonts/myfonts/ stehen die neuen Schriften unter Gnome2 allen Benutzern zur Verfügung. Wenn Sie das Gnome2-Fontangebot lediglich für einzelne User vergrößern wollen, müssen Sie die Schriften nach ~/.fonts/ kopieren. (
odi)