c't 9/09
Unter den Windows-Benchmarks ist der SYSmark (siehe c't 16/08, S. 192) des Industriegremiums BAPCo besonders etabliert, bei dem 14 Applikationen teils parallel laufen. SYSmark-Ergebnisse sind auf der BAPCo-Webseite dokumentiert (siehe Link) – anhand einer Bewertung für ein ähnlich konfiguriertes System kann man abschätzen, was die gewünschte Konfiguration ungefähr leistet. Für 3D-Spiele gibt es die Benchmark-Serie namens 3DMark, deren Ergebnisse der Online Result Browser (ORB) auf der Webseite der Firma Futuremark anzeigt.
Weniger abhängig vom Betriebssystem beurteilt der Benchmark SPEC CPU2006 die CPU-Rechenleistung, allerdings mit hoch optimierter Software. Auf der SPEC-Webseite sind zwar vorwiegend Ergebnisse von Server-Prozessoren zu finden, doch auch einige für Desktop-PC-CPUs. Für Büro-Anwendungen sind üblicherweise die Integer-(Ganzzahl-)Ergebnisse am wichtigsten, manche Applikationen profitieren stärker von hoher Gleitkomma-Performance (Floating Point). Die sogenannten Rate-Ergebnisse bewerten den „Durchsatz“, zeigen also ungefähr, was alle Kerne eines Multi-Core-Prozessors gemeinsam schaffen.
In der c't finden Sie etwa einmal jährlich eine Übersicht über jeweils aktuelle Prozessoren mit vielen Benchmarks, zuletzt in c't 7/09 (S. 142) .
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