News-Meldung vom 11.08.2009 - 14:38
Jede einzelne Flash-Zelle speichert drei Bit.
Intel und Micron haben einen Flash-Chip mit 32 GBit Kapazität vorgestellt, der drei Bit pro Zelle speichert. In einem 32-nm-Prozess hergestellt, soll er – nach eigenen Angaben – der kleinste und damit auch preiswerteste auf dem Markt sein. Erste Muster liefert Micron bereits aus, die Serienproduktion soll im vierten Quartal anlaufen. Noch in diesem Jahr wollen Intel und Micron einen Flash-Chip zeigen, der mit Strukturbreiten zwischen 20 und 30 nm gefertigt wird.
Über die Zuverlässigkeit der neuen Chips haben weder Intel oder Micron noch ihr Joint Venture IM Flash Technologies etwas verraten. MLC-Chips gelten als deutlich unzuverlässiger, dafür aber wesentlich preiswerter als SLC-Speicher (Single Level Cell), bei denen jedes Bit seine eigene Zelle hat.
Neu sind Multi Level Cells (MLC) mit drei oder mehr Bit indes nicht. Toshiba und Sandisk haben ihren x3-MLC bereits im Februar 2008 vorgestellt. Damals war allerdings nur von einem 16-GBit-Chip und einem 56-nm-Prozess die Rede. Vier Bits pro Zelle speichern Chips von Spansion (MirrorBit Quad).
(Benjamin Benz)
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(bbe)
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