News-Meldung vom 14.01.2012 - 12:00
Panasonic, führender Anbieter von Displays mit Plasmatechnik, präsentierte am CES-Stand auffallend viele Fernseher mit LCD-Technik. Grund: Das Unternehmen will künftig auch LCDs mit 50 Zoll Diagonale anbieten – bisher war die Flüssigkristalltechnik bei Panasonic den Diagonalen unter 42 Zoll vorbehalten. Man wollte sich keine Konkurrenz im eigenen Haus machen.
Panasonic will seinen Fernsehern ein neues Outfit mit Metallrahmen verpassen.
Da das Unternehmen die LC-Panels in der eigenen IPS-Alpha -Fabrik produziert, gelingt der Schwenk zu größeren Diagonalen ohne Probleme. In Las Vegas zeigte das Unternehmen, dass es in Sachen Bildoptimierung auch bei den LCDs ganz vorn mitspielen kann: Ein achtstufiges Backlight-Scanning im 240-Hz-Panel sorgte für eine beeindruckende Schärfe in schnell bewegten Bildern.
80“-LCDs nutzen wie alle großen Aquos-TVs ein zusätzliches gelbes Pixel
Auf große Fernseher mit Flüssigkristalldisplays setzt auch Sharp – unter 50 Zoll ging bei dem japanischen Unternehmen auf der CES gar nichts. Im Mittelpunkt standen TVs mit 80 Zoll, also über zwei Meter Diagonale und 4K-Auflösung. Mit einer Technik namens ICC (Integrated Cognitiv Creation) rechnet Sharp die eingehenden Full-HD-Signale auf die 3840 × 2160 Pixel der 4K-Displays um.
LGs steuert im 84-Zöller UD84 über 8 Millionen Pixel an
LG präsentierte mit dem 84-zölligen LCD-Fernseher 84UD mit 4K-Auflösung ein noch größeres Display. Ob das koreanische Unternehmen die 4K-Technik in absehbarer Zeit in Serienprodukte mit derart großen Diagonalen umsetzen kann, ist noch offen. Sharp kündigte indes an, bereits in diesem Sommer so weit zu sein.
(uk)
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