News-Meldung vom 25.08.2009 - 08:25
Der Datenpfad (blau) führt ohne Umwege direkt durch den Chip, um maximalen Durchsatz zu gewährleisten. Der grüne Kontrollpfad nimmt aufwendigere Wege.
Auf der 21. Hot-Chips-Konferenz in Stanford hat die Firma Symwave Details über ihren Bridge-Chip von USB 3.0 auf SATA offenbart: Auf USB-Seite spricht der Chip das USB Attatched SCSI Protocol (UASP). Auf der anderen Seite bindet er ein oder zwei Festplatten per SATA II an; auf Wunsch auch als RAID-Verbund. Dabei bleibt – anders als bei bisherigen USB-2.0-Bridge-Chips das NCQ-Feature erhalten, sodass die Festplatte Zugriffe umsortieren kann. Der Chip namens SW6318 kann die Daten per AES-XTS verschlüsselt auf die Platte(n) schreiben. Die Authentifikation erfolgt entweder per Passwort oder per Zertifikat – alles nach IEEE 1619.
Ein USB-3.0-Chip muss auch USB 2.0 sprechen - daher der zweite USB-Block.
Hergestellt in einem 130-nm-Prozess soll der Chip sparsam genug sein, um sich samt einer Platte über USB mit Strom versorgen zu können.
Eine erste Demonstration einer Festplatte mit USB-3.0-Interface hatte Symwave bereits auf der CES Anfang des Jahres – unter recht konspirativen Umständen – gezeigt. (Benjamin Benz)
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(bbe)
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