News-Meldung vom 22.08.2009 - 15:30
Am vergangenen Donnerstag berichtete der Urheber Stephen Wolfram über jüngste Fortschritte an seiner "rechnenden Wissensmaschine" Wolfram Alpha. Demnach haben die Entwickler seit dem offiziellen Start zwei wesentliche Fortschritte erreicht: Zum Einen hätten sie angesichts von "Hunderten von Millionen" Beispielen, was Anwender mit Alpha anstellen wollen, neue Wissensbereiche eingebunden. Zum Anderen habe man an den linguistischen Funktionen gearbeitet: Fast in jedem zweiten Fall, in dem Alpha versagt hätte, wäre der Grund nicht etwa fehlendes Wissen gewesen, sondern schlicht der, dass die Maschine nicht verstanden hätte, was man von ihr wollte.
So begeistert sich Wolfram aber auch gab, so kurzlebig fiel das öffentliche Interesse an Alpha nach dem Launch aus, glaubt man den Erhebungen des Konkurrenten Google. Mehr Anklang könnte Wolframs Errungenschaft nun durch ein Lizenzabkommen mit Microsoft finden, von dem die Magazine Techcrunch und Cnet unter Bezug auf "Wolfram-nahe Quellen" berichten. Nach diesen Meldungen soll Microsofts Suchmaschine Bing bestimmte Inhalte von Wolfram Alpha in seine Suchantworten einbinden dürfen, allerdings gibt es dazu bislang weder von Microsoft noch von Wolfram Research eine offizielle Bestätigung. (Peter Schüler)
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(hps)
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