News-Meldung vom 12.08.2009 - 11:49
Vor rund einem Jahr wurde bekannt, dass sich bei etlichen Notebook-Grafikchips von Nvidia aufgrund von Fertigungsfehlern in den Chip-Gehäusen Ausfälle häufen; Nvidia musste deshalb rund 200 Millionen US-Dollar an Rücklagen für Garantieansprüche bilden. Welche Notebooks aber konkret betroffen waren, sagte Nvidia nicht; offiziell dazu bekannt haben sich nur wenige Hersteller wie Apple, Dell und HP.
Dreizehn Monate nach dem Vorfall nennt nun auch Sony Details: Laut der deutschen Support-Seite sind die Notebook-Modelle Vaio VGN-AR11x, VGN-AR21x, VGN-AR31x, VGN-C1Zx, VGN-C2Zx, VGN-FZ11x, VGN-FZ18x, VGN-FZ21x, VGN-FZ28x, VGN-FZ31x und VGN-FZ38x sowie die All-In-One-PCs VGC-LM1xx, VGC-LM2xx, VGC-LT1xx und VGC-LT2xx betroffen – in letzteren kommen aufgrund der geringen Platzverhältnisse ebenfalls Notebook-Grafikchips statt Desktop-Grafikkarten zum Einsatz. Symptome der defekten Grafikchips können nur verzerrt abgespielte Videos, zufällig erscheinende Buchstaben oder leere Bildschirme sein.
Sony verlängert bei den genannten Geräten die freiwillige Garantie auf vier Jahre ab Kaufdatum für alle Fehler, die im Zusammenhang mit dem Nvidia-Grafikchip stehen, und will die betroffenen Notebooks und All-In-One-PCs kostenlos reparieren. Kunden, die eines der genannten Geräte besitzen, sollen sich an den Vaio-Support wenden. (Florian Müssig)
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(mue)
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