News-Meldung vom 28.04.2010 - 16:18
SCO will einen weiteren Prozess um die Frage anstrengen, wem die Unix-Copyrights gehören. Im Sommer 2007 hatte bereits ein Gericht Novell die Rechte an Unix zuerkannt. Nach Einspruch von SCO entschied das Berufungsgericht, dass die Frage vor einer Jury verhandelt werden müsse. Die hatte vor wenigen Wochen ebenfalls entschieden, dass das Unix-Copyright bei Novell liegt.
Wie Groklaw berichtet, hat SCO nun eine Eingabe am Gericht gemacht, die den Richter auffordert, das Urteil der Jury aufzuheben und das Copyright doch SCO zuzusprechen. Als Alternative schlägt SCO einen neuen Prozess vor. Die Begründung: Die Jury habe die Frage, ob das Copyright durch den Vertrag zwischen SCO und Novell an SCO übertragen wurde, falsch verstanden.
Zu den Entwicklungen in dem Streit, den SCO mit IBM, Novell und der Open-Source-Gemeinde um SCO-Rechte an Unix und angeblich unrechtmäßig in Linux übernommenen Code angezettelt hat, siehe den Online-Artikel in c't-Hintergrund (mit chronologischer Linkliste zu Beiträgen auf heise online, aus Technology Review und der c't):
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