c't-Notfall-Windows 2011

Praxis & Tipps | Projekt

Ob irrtümlich gelöschte Systemdateien, ein Virenbefall oder defekte Hardware – es gibt viele Gründe, die Windows am Start hindern können. Wohl dem, der in solchen Fällen ein Zweitsystem auf DVD oder USB-Stick im Köcher hat, mit dem er den Fehlern zu Leibe rücken kann.

Wenn der Windows-PC nicht mehr booten will, ist es äußerst hilfreich, ein zweites Betriebssystem zur Hand zu haben. Dieses sollte möglichst vor Hardware-Fehlern und Malware-Attacken geschützt sein, indem es schreibgeschützt auf einer CD oder DVD lagert oder auf einem USB-Stick, der nur im Notfall an den PC angestöpselt wird. Außerdem hätte man natürlich gern ein möglichst vollständiges Windows, das sich wie gewohnt bedienen lässt und in dem möglichst viele etablierte Rettungswerkzeuge funktionieren. Genau diese Anforderungen erfüllt das Notfall-Windows, das Sie sich mit dem Paket von der Heft-DVD in c't 17/11 leicht selbst bauen können. Alles, was Sie dazu zusätzlich benötigen, ist eine 32-bittige Installations-DVD von Windows 7.

Zusätzlich zum eigentlichen Notfall-Windows enthält das Paket eine Multiboot-Umgebung. Damit können Sie eine DVD oder einen USB-Stick bestücken, von dem sich dann nicht nur das Notfall-Windows starten lässt, sondern zusätzlich zahlreiche weitere BootMedien: die Rettungs-CD Ihres Virenscanners etwa, ein Imager oder das Live-Linux Knoppix. Vier verschiedene Virenjäger und das mit vielen Festplattenwerkzeugen ausgerüstete Live-Linux Parted Magic sind bereits im Paket enthalten.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu dem WinBuilder-Paket haben oder einen Fehler melden wollen, besuchen Sie bitte das Forum.

Artikel in c't 17/11, Seite 118

Englischsprachige Foren der WinBuilder-Gemeinde: Reboot

Informationen zum Vorgänger-Projekt aus c't 6/10: c't-Notfall-Windows 2010

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