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Ergänzungen und Berichtigungen ADA-IO, IO8-32, AD16-8, DA12-8

ADA-IO

Bei der LED ist der längere Pin Plus, der kürzere gehört also in das Loch mit der abgeflachten Seite. Beim Einsatz von Wannen-Steckverbindern beachten: Bei PL1, 2, 3, 5 und 6 muss die Codierkerbe nach aussen zum Platinenrand zeigen, bei PL4 nach innen zum ATmega32. PL5 muss ein wenig "angeknabbert" oder hochgesetzt werden, kollidiert sonst mit dem Quarz. PL5 und PL4 sind für spätere Erweiterungen vorgesehen und brauchen vorerst nicht bestückt zu werden. Bezüglich der Bezeichnungen der Steckverbinder halten Sie sich bitte an die hier abrufbaren Pläne.

Pluspole der Elkos und Gleichrichter sind mit einem quadratischen Lötpad gekennkeichnet, ebenso Kathoden der Dioden (Ring).

Bitte achten Sie beim Einsetzen der VG-Buchsenleisten CONN1..5 unbedingt darauf, dass die Befestigungsbohrungen mit denen auf der Platine fluchten. Im Schaltbild sind die parallel geschalteten a/b-Reihen nicht explizit eingezeichnet, außerdem ist die Nummerierung im Schaltbild nicht VG-konform.

R3 auf der ADA-IO-Platine MUSS als Drahtbrücke eingelötet werden, R1 auf IFP dagegen NICHT (bzw. nur zum Überprüfen der Spannungen).

Drahtbrücke R3 verbindet Analog- und Digital-Masse. Trennt man R3 auf, lässt sich leicht überprüfen, ob nicht doch irgendwo ein Kurzschluss zwischen den Massen besteht, was nicht sein darf. Stecken dagegen die A/D- und D/A-Wandlerkarten, könnte R3 entfallen, weil die Massen auf den Wandlerkarten selbst überbrückt werden. Andererseits hat sich R3 auch nicht als störend erwiesen, wenn dann doch vorhanden. Werden nur IO8-32-Karten eingesetzt, MUSS R3 vorhanden sein.

IO8-32

Die von eMedia und Segor gefertigte Platine ist doppelseitig kaschiert und durchkontaktiert, obwohl für das Heft "einseitig" layoutet. Die im Bestückungsplan enthaltenen Drahtbrücken entfallen deshalb. Außerdem wurde hier die Position von R1 geändert, damit auf der Platine Wannen-Pfostenstecker verwendet werden können. Trotzdem ist die Eigenanfertigung der Platine mit dem hier abrufbaren einseitigen Layout möglich, die Funktion bleibt (bis auf die dann einzulötenden Drahtbrücken) gleich.

Druckfehler im Artikel: Die analogen Eingänge liegen an PL3 an, nicht an PL5.

Bei einer zweiten eingesetzten IO8-32-Karte sollten die Spannungsteiler R2 bis R19, die Kondensatoren C3 bis C9 und Pfostenleiste PL3 nicht bestückt werden. Eine Teilbestückung z.B. mit nur 2 statt 4 Portbausteinen ist zulässig.

Sollten die Portbausteine ein Fehlverhalten zeigen - z.B. bei Bitänderungen ihre Datenrichtung ändern - helfen 4 Kondensatoren 100n ker., die man direkt von Pin 8 nach Pin 16 der PCA9554 einlötet. Dieses Problem kann vor allem bei selbstgefertigten einseitigen Platinen auftreten. Einige Serien des PCA9554A scheinen extrem empfindlich gegenüber schlechter Masseführung und schlecht abgeblockter Betriebsspannung zu sein. Im Zweifelsfall sollten Sie auch bei der fertigen, doppelseitigen Platine die vorgesehenen Werte von 100n auf 470n erhöhen. Das Fehlverhalten tritt vor allem bei vielen gleichzeitig schaltenden Ausgängen auf, etwa beim Wechsel von $00 auf $FF. Ich hatte schon Exemplare, die ohne zusätzliche Stützkondensatoren nach einem Zugriff einfach "abgestürzt" sind und sich nicht mehr ansprechen ließen.

EIn Leser berichtete von zufälligen Werten im Inversion-Register von Texas-Instruments-PCA9554A, was dann auch zufällige Port-Werte zur Folge hat. Mit Firmware 1.742 wurde hierfür eine Initialisierung eingeführt. Dieser Fehler tritt bei (meinen) Philips-Typen nicht auf, dort ist im Datenblatt als Power-On-Default auch "0" = nicht invertierend angegeben.

Out8/Out8 Netz

Statt der altertümlichen Optokoppler TIL196 ist der Typ PC847 von Sharp zu verwenden. Als Berührungsschutz ist eine Abdeckplatte aus unkaschiertem Basismaterial oder Plexi vorzusehen, die mit Nylonschrauben, Plastik-Distanzbolzen montiert werden kann. Die Opto-Relais sind mit Sicherungen 2A träge zu schützen. Eine Fertig-Platine wird in stark überarbeiteter Form in den Handel (Segor) kommen.

Die Out8-Netz-Platine eignet sich in der vorliegenden Form nur zum Schalten ohmscher Lasten (z.B. Glühlampen). Lesen Sie hierzu auch diesen Leser-Beitrag.

AD16-8

Die Trimmung der Referenzspannung mit R13 ist nur in Sonderfällen nötig, da sich die Eingangsempfindlichkeit der Karte auch durch softwaremäßiges Ändern der Skalierung kalibrieren lässt; Trimmer R13 sowie die Widerstände R12 und R14 können somit auch entfallen. Ohnehin ist der Regelbereich des Referenzspannungs-Trimmers R13 für die Referenzquelle REF-43 (U2) bemessen. Beim Einsatz des LT1019-2,5 ist R12 mit 3k9 statt mit 1k zu dimensionieren (Metallfilm 1% reicht). Notfalls für 10 Cent nachkaufen, falls im Segor-Teilesatz ein 1k-Widerstand enthalten war, oder Segor einen A6-Freiumschlag schicken, der Widerstand wird dann nachgeliefert.

Die Kodierkerbe des Wannen-Steckverbinders weist in Richtung VG-Messerleiste. Achten Sie auch auf die richtige Montage der SMD-Widerstände; die benachbarten Pads verlocken zu einer falschen, um 90 Grad gedrehten Montage.

DA12-8

Gegenüber der abgedruckten Fassung des Layouts wurd die Position von R12 und R13 (100 Ohm) geändert, damit Wannen-Steckverbinder auf der Platine Platz finden. Deren Kodierkerbe weist in Richtung VG-Messerleiste.

Bei Verwendung einer externen Referenzsspannung (2,56V von AD16-8, gesetzter Jumper) wird mit der angegebenen Alternativ-Dimensionierung die maximale negative Ausgangsspannung nicht ganz erreicht, weil der LTC1655 keine höheren Spannungen als knapp 5V ausgeben kann, er die Referenzspannung intern bei "Vollausschlag" aber zweifach verstärkt. Abhilfe: Dimensionierung unbedingt wie bei interner 2,048V-Referenz (Stückliste) belassen, dafür die softwaremäßige Grund-Skalierung für DA12-8 (SCL 29) um den Faktor 0,8 auf 2560 verringern (nominal 3200). Die Einstellung der Wandler-Grundskalierungen (SCL 9, SCL 19, SCL 28/29) ist erst ab Firmware-Version 1.5 möglich (mit vorheriger Schreibfreigabe WEN=1! , Zuordnung siehe Syntax-Tabelle). Beim Updaten auf diese Version ist ein Neuabgleich (DA12-8, Gain R4) erforderlich. Bei älteren Firmware-Versionen müssen Sie die Skalierungen der 8 Kanäle einzeln ändern (z.B. SCL 20=0.8! ).

REL8

Unter Layouts ist nun REL8 zu finden, eine 4-fach-Relaiskarte für ADA-IO, je 2x UM 3A/250V mit 4 zusätzlichen Open-Collector-Ausgängen. Benötigt ungeregelte 9- bis 12-V-Spannung, die ggf. auch über eine Drahtbrücke von Pin 21/22 der VG-Leiste zu DVgl+ vom IFP-Steckverbinder Pin 1/2 bezogen werden kann, sofern auf IFP kein 6V-, sondern ein 7,5V- oder 9V-Trafo verwendet wird. Liegt auf IO-Port 0 oder 4 (I2C-Adresse per Jumper einstellbar). Schaltplan siehe REL8 Schematics. Verwendet Min.-Relais 2-pol. um 12V, z.B. Omron G5V-2 12VDC oder SDS DS2E-M-DC12V, wie bei DDS oder DIV.

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