FPGA-CORERAM Erweiterungskarte für FPGA-Modul
Bild: CORERAM kann statt der DACRAM-Platine auf dem FPGA-Modul eingesetzt werden, wenn vornehmlich CPU-Cores zum Einsatz kommen sollen. Die Platine wird huckepack auf dem FPGA-Modul montiert. Das Flachbandkabel verbindet die Echtzeituhr mit dem Modul-Controller PortB/Debug, so dass die Uhr unabhängig von der FPGA-Konfiguration nutzbar ist. Der lichte Platinenabstand (M3-Bolzenlänge) beträgt 18 mm. Achtung: Die RS-232-Buchse muss "male" sein, nicht "female" wie auf dem Foto.
Bild: Prinzipieller Beispiel-Aufbau einer autarken SPS mit c't-BASIC-Kommunikationskanälen.
CORERAM ist vornehmlich für den Einsatz von CPU-Cores wie dem ct-BASIC auf dem FPGA-Modul gedacht, enthält Echtzeituhr (RTC Dallas DS1302), PS/2-Tastaturinterface, einen zusätzlichen OptoBus (OptoBusCore, Zugang über FPGA-IOs) und eine zusätzliche serielle Schnittstelle (Zugang über FPGA-IOs) sowie 512 KByte RAM. Kann nur mit Einschränkungen zusammen mit DACRAM-Karte eingesetzt werden, da sich die I/O-Belegung teilweise überschneidet.
Die Echtzeituhr wird über ein 10poliges Flachbandkabel an PL5 Debug/PB des FPGA-Moduls angeschlossen und ab Firmware 2.41 unterstützt (Befehle CLK 0..7: CLK 0=Stunden, CLK 1=Minuten, CLK 2=Sekunden, CLK 3=Tag, CLK 4=Monat, CLK 5=Jahr zweistellig, CLK 7? Synchronisation RTC->AVR, Ausgabe der Uhrzeit in Klartext). Sie kann auch unabhängig von der restlichen Schaltung und auch in Verbindung mit der DACRAM-Karte betrieben werden, wenn ausschließlich die RTC-Bauteile bestückt werden (B1, PL2, U4/U5, XTAL 1).
Der zusätzliche OptoBus (OptoBusCore genannt) wird direkt vom FPGA-Core gesteuert, er ist deshalb als autarker Steuerrechner einsetzbar (siehe auch ct-BASIC Terminal), der c't-Lab-Module selbstständig abfragen kann. Ähnliches Gilt für die SerCore-Schnittstelle, nur das hier RS-232-Pegel anliegen, beispielsweise zur Steuerung eines entfernten c't-Lab-Systems mit IFP-Schnittstellenmodul.
SerialCore wird ab BASIC Terminal #1.1a unterstützt. Bitte FPGA-Konfiguration main.bit in "sdcard" benutzen.
Auf der Platine befinden sich weitere drei Steckverbinder zum Anschluss eines Grafik-LCD (PL3) und externer Logik (PL1, PL2, noch nicht benutzt). An PL8 kann ein Steckernetzteil 5V/min. 250mA angeschlossen werden, wenn ein autarker Betrieb ohne IFP gewünscht wird. Die Stromaufnahme des FPGA-Moduls einschließlich CORERAM beträgt nur rund 130 mA.
Bild: Die CORERAM-Karte wird über eine gerade VG-Messerleiste liegend montiert.
Für diese Steckkarte ist ein eigener Artikel in c't 22/2009 geplant, die Fa. Segor in Berlin liefert hierzu ab sofort (17.08.2009) einen Teilesatz mit Platine.
Die Bohrungen für den SuperCap 0,22F sind bei der Platinenfertigung etwas eng geraten. Das Bauteil lässt sich deshalb nicht ganz bündig hineindrücken (für Funktion ohne Belang). C7 und C8 entfallen für den von Segor gelieferten Uhrenquarz.



