DACRAM-Experimentierkarte
Wird für den Aufbau verschiedener FPGA-Projekte benötigt. Enthält 32 oder 512 KByte SRAM für VGA-Interface, einen zweikanaligen 12-Bit-DAC AD5447 mit 21 Megasamples/Sekunde? (z.B. für Mini-Asteroids, DDS- und Arbiträr-Generator) und eine schnelle Komparator-Eingangsstufe für den Frequenzzähler. Optional kann noch ein sehr schneller 12- oder 14-Bit-TxDAC AD9752 oder AD9754 mit 125 Megasamples/Sekunde? bestückt werden.
Berichtigung zum ISE-Artikel in Ausgabe 4/2009 S. 189: Es dürfen sehr wohl I/O-Marker bzw. Ports im Top-Modul ohne zugehörigen Eintrag im UCF-File vorhanden sein. Die Synthese weist diesen Signalen dann nach Gutdünken I/O-Pins zu, was natürlich auch daneben gehen kann. Die letztendlich gültige Pin-Belegung, auch mit den automatisch zugewiesenen Signalen, findet man in der .PAD-Datei im Projekt-Ordner.
Lesen Sie bitte auch die Hinweise zum QVGA-Videointerface und zum PicoBlaze-Core.
Bausatz-Lieferant Segor wird anstelle der in der Stückliste angegebenen SMA-Buchsen normale Platinen-Steckverbinder ausliefern, die ebenfalls auf die Platine passen (zusätzliche Bohrlöcher sind vorhanden). Grund: Nicht jeder Nachbauer besitzt eine Crimpzange zum Anpressen der SMA-Stecker. Die SMA-Buchsen sind deshalb separat zu bestellen, falls gewünscht.
Die Kondensatoren C14 und C16 sind mit 2p2 etwas konservativ bemessen und sollten für eine gute Ausnutzung der verfügbaren Bandbreite auf 1p verkleinert werden. Es funktioniert auch ganz ohne C14 und C16, dann macht sich aber ein leichtes Überschwingen (etwa 5%, Dauer etwa 20 ns) in der Signalform bemerkbar.
Die TxDAC AD9752/AD9754 sind nicht so teuer wie anfangs befürchtet; Segor wird diese Bausteine für deutlich unter 20 Euro anbieten. Wer sich das Löten des AD5447 im TSSOP nicht zutraut, kann deshalb auch zu einem TxDAC greifen (hat dann aber nur einen DA-Kanal zur Verfügung).
